Gewaltfreie Kommunikation (GFK): Tipps für eine bessere Kommunikation

Veröffentlicht von Blog-Team am

Kann Gewaltfreie Kommunikation (GFK) im Alltag helfen?

Empathie und Gewaltfreie Kommunikation können bei der Lösung von Konflikten helfen

Kommunikation ist einer der entscheidenden Aspekte in jeder zwischenmenschlichen Beziehung. In jeder Situation, die mehrere Menschen involviert, ob privat oder öffentlich, muss jeder mit seinen Mitmenschen kommunizieren. Oftmals geschieht dies schon ohne Worte und kaum wahrnehmbar, etwa wenn man jemandem auf der Straße ausweicht. Gerade, wenn die Kommunikation mit einem anderen Menschen nicht so funktioniert wie geplant, wird uns das Thema aber bewusst.

Was macht dabei eigentlich eine gute Kommunikation aus und wie kann Gewaltfreie Kommunikation dabei helfen?


Mit einem Klick auf das Vorschaubild wird ein Video von YouTube geladen. Dabei werden Daten an Google-Server gesendet. Wie Google mit Ihren Daten umgehen, erfahren Sie bei Google. Weitere Infos auch in unserer Datenschutzerklärung

Gewaltfreie Kommunikation (GFK) als Modell

Es gibt viele Kommunikationsmodelle und -methoden, mit denen Menschen versuchen, das komplexe Phänomen der Kommunikation zu beschreiben.
Ein Modell, das sich für viele Menschen als besonders förderlich bei der Entwicklung einer besseren Beziehung zu ihren Mitmenschen erwiesen hat, ist die Gewaltfreie Kommunikation (GFK), was bereits in einer Studie belegt werden konnte.

Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation geht auf den Amerikaner Marshall Rosenberg zurück. Die Grundlage für Kommunikation nach GFK ist dabei Empathie, also die Fähigkeit, sich emotional in einen anderen Menschen hineinzuversetzen.

Gelingt es den Menschen, sich empathisch zu nähern, können sie ihre eigenen Bedürfnisse auf diese Art und Weise kommunizieren und erfüllen.
Konflikte entstehen im Modell der Gewaltfreien Kommunikation vor allem dann, wenn Menschen wertend übereinander sprechen und ihr Gegenüber mit Kritik oder Vorwürfen direkt angreifen.
Mit Gewaltfreier Kommunikation Konflikte lösen?

Wie kommuniziert man in der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) richtig?

Laut Rosenberg liegt das Ziel der Gewaltfreien Kommunikation darin, seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse auf eine Weise auszudrücken, die den anderen nicht angreift.
Rosenberg nimmt an, dass jeder Mensch grundsätzlich dazu bereit ist, für andere Menschen etwas zu tun, solange sie das Gefühl haben, diesem Menschen einen Wunsch zu erfüllen und nicht gezwungen werden.

Eine der konkreten Handlungsvorschläge der GFK ist daher beispielsweise das Umformulieren von Forderungen in Bitten. Der Unterschied liegt dabei vor allem in den Konsequenzen, die der Gefragte bei einer Ablehnung befürchten muss.

Auch davon abgesehen dreht sich bei der Gewaltfreien Kommunikation vieles darum, auf die Bedürfnisse des Gegenübers einzugehen, ohne diesen dafür anzugreifen.
Anstatt zu werten, sollen wir lieber empathisch auf das Gegenüber eingehen.
Zwar kann und soll man auch immer noch ablehnende Gefühle kommunizieren, allerdings kann dies laut GFK auf eine Weise geschehen, die empathische Verbindung zum Gesprächspartner nicht abreißen lässt.

Mehr Infos zum Thema Gewaltfreie Kommunikation gibt es in diesem Beitrag des Deutschlandfunks Kultur.
Empathie für bessere Kommunikation?

Selbstempathie als Schlüssel

Eine Voraussetzung hat die Gewaltfreie Kommunikation in jedem Fall: Sie setzt voraus, dass der Mensch eine empathische Verbindung zu sich selbst besitzt, dank der er seine eigenen Bedürfnisse und Gefühle wertungsfrei wahrnehmen und einordnen kann.

GFK ist selbstverständlich nur eines von vielen Modellen, die eine bessere Kommunikation zum Ziel haben. Mit sich selbst im Reinen zu sein und seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, kann jedoch in jedem Fall unser Leben verbessern.

Bei der Positionierung und Einschätzung der eigenen Person kann dabei auch die Naturheilkunde unterstützen. In der täglichen Praxisarbeit helfen die Heilpraktiker Christian Rüger und Farid Zitoun vom Naturheilzentrum Bottrop (NABO) Menschen dabei, Techniken zu erlernen, die die Kommunikation mit sich selbst erleichtern können.

„Im NABO wird der Mensch immer als Ganzes wahrgenommen. Dies hilft dabei, zu erkennen, wo bei jemandem Blockaden liegen. Therapien wie Akupunktur oder bestimmte Entspannungstechniken sind dabei Möglichkeiten, diese zu lösen und besser mit sich im Einklang zu stehen“, so Rüger.

Das Credo: Wer besser zu sich selbst findet, findet auch besser zu den Menschen um sich.